Nov
05
2009
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3. Tag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco

Greg D’Alesandre, Productmanager Google Wave

Greg hat Google Wave vorgestellt. Wave besteht aus einem Protocol (http://www.waveprotocol.org/), Product und eine Plattform. Wave versucht nicht das gewohnte Email Vehalten nachzubilden. Eine Wave ist eine Serie von Nachrichten oder auch nur ein einzeles Dokument. Falls es nur ein einzelnes Dokument ist kann mittels replay der gesamte Verlauf der Erstellung nachverfolgt werden.

SAP hat gravity vorgestellt und einen Business Prozess gezeigt. Der Prozess wurde live von einem 2. User verändert. In einem Cockpit konnten die Processingdaten live mit verfogt werden. So können hotspots erkannt werden die verändert werden müssen um den Prozess zu verbessern.

Thoughtfarmer hat ein kleines feature in google wave eingebaut das im laufe des entwicklungsprozesses helfen kann. Dabei werden ganz einfach ähnlich wie bei facebook bestimmte tags z.b. #123 mit dem entsprechenden Ticket ergänzt. Auf das Ticket selbst konnten sofort Aktionen ausgeführt werden. (Abschliessen, blocken, etc).

Novell hat dann noch Pulse vorgestellt (http://sn.im/t24il). Wie das an sich sehr coole Product mit Google Wave zusammenarbeitet war für mich nicht klar. Die Idee Feeds gut verständlich an einem zentralen Ort zusammenzuführen und saogar anzuzeigen wer die NAchricht schon gelesen hat (natürlich IMMER mit avatar) finde ich sehr spannend und ungewöhnlich innovativ von Novell.

Hello, Booz Allen

Walton hat das Hello System von Booz Allen vorgestellt. Es ist ein Intranet mit vielen E2.0 Features. Im wesentlichen SSO, bookmarking, blog, wiki, networking und viel tagging. Das System wurde in 6 Monaten umgesetzt und mit opensource und kommenziellen Tool zusammengesetzt. Ein wesentlicher Faktor sind die Benutzerprofile und dass diese möglichst einfach anpassbar sind. “As one click as possible”. Weiters:

  • viral players and organized push
  • plan for education (easy but concepts are new)
  • define internal strategy
  • demostrate value fast (why are we doing this)
  • invovle core support allies: M&C, L&D, IS, HR, Legal

Bei der Einführung wurden bestimmte Personen ausgewählt die sich bereits im bestehenden Unternehmen als Kommunikationsdrehpunkte erwiesen haben ausgewählt und motiviert den Nutzen des Systems weiter zu tragen. Der Nutzen kam durch die Nutzung. Die Schulung war nicht für die Benutzung des Systems notwendig sondern was damit gemacht werden und wie es im Alltag hilft. Die nächste Schritte sind die Integration von MOSS 2010 und eine Microbloggingfunktionalität.

Hear from the Analysts on Sharepoint 2010

Sharepoint 2010 wurde als infrastruktur Plattform präsentiert. Es ist keine Social Software. Finn verglich sharepoint mit Windows. Es soll eine Plattform darstellen auf der andere Unternehmen ihre Enterprise 2.0 Applikationen aufbauen können. Lustig fand ich seine Aussage “Sharepoint 2010 should be good enough for some companies” . Die beteiligten Consultants einigten sich dann darauf, dass der Erfolg von Enterprise 2.0 aber nicht auf IT Systemen basiert sondern eher auf der UI Design und der Experience die die User im Alltag haben. Erst wenn die Bedürfnisse der im Unternehmen beschäfftigten Personen richtig verstanden und adressiert werden schafft Enterprise 2.0 einen wahren Wert.

Customer Support in the facebook & twitter era

Customer Support kann mit Hilfe von x 2.0 Tool wesentlich verbessert werden. Bereits jetzt verwenden schon sehr viele Unternehmen Lösungen wie “GetSatisfaction”. Dieser Trend wird noch weiter gehen. Dabei werden 2 wesentliche Punkte adressiert.

  1. Das Volumen für den klassischen Support (E-Mail, Callcenter) wird reduziert
  2. Das Vertrauen und die Loyalität der Kunden durch die offene Behandlung von Supportanfragen gestärkt.

Es wird in Zukunft wichtig sein offen zu zeigen wie die Kunden behandelt werden. Andere werden das auch tun und fragen: “Wir sind transparent und zeigen wie wir mit Problemen umgehen. Ist das unsere Konkurrenz auch? Möchten Sie nicht wissen was sie kaufen?”. Offene kommunikation ist eine wesentlicher Bestandteil von Enterprise 2.0 und dazu zählt auch offener Umgang mit Support- und Featureanfragen.