Nahezu pünktlich um 10.05 beginnt das E2.0 Event in der Skybar mit den einleitenden Worten von Dr. Gerhard Laga von der WKO, der in weiterer Folge durch das Event führen wird.
Um die TeilnehmerInnen in das Thema einzuführen, beginnt Haymo Meran, E2.0 Experte mit seiner Keynote zu den zugrundeliegenden Prinzipien, Problemstellungen und Herausforderungen von Enterprise 2.0:
- Power of strong and weak ties - welche Tools verwende ich für Pflege von Beziehungen, ob eng oder lose. Die Pflege der Beziehungen sind businessrelevant - Kundenbeziehungen für den Vertrieb, Projekte, Partner etc.
- Was müssen Unternehmen beim Einsatz von Enterprise 2.0 beachten ? Freiräume für die Kommunikation schaffen - weniger Kontrolle - flexible Prozesse ermöglichen - Unterstützung durch Management und Vorgabe klarer Ziele.
Motiv für Intranetnutzung vor allem Informationsbeschaffung, Collaboration wird weniger genutzt. Erkenntnisse davon werden in strategischer Weiterentwicklung einfliessen:
- bessere Usability
- Mehr Interaktivität - mehr Enterprise 2.0
- Fremdapplikationen integrieren - MItarbeiter sollen im Rahmen des Intranets mit verschiedenen Applikationen arbeiten können
- SingleSignOn
Neues Konzept für SIA-Weiterentwicklung SIA Next Generation, Ziele sollen davon sein:
- zentraler Einsteigepunkt für alle MItarbeiter
- höhere Reichweite erzielen - Businessrelevanz steigern
Bei der Praxis bleibt auch der nächste Vortrag:
Enterprise 2.0 Portal „Ready for Business“ Mag. Alexander Szlezak
Web 2.0 und seine Tools haben schon den Weg ins Privatleben gefunden - was bringt mir das im Unternehmen?
Wie gehe ich mit Kommunikation, Beziehungen und Informationen um? Wie bringe ich die notwendigen Inhalte und Tools auf eine Basis für den Einsatz im Unternehmen?
Das Ziel muss sein ein Portal anzubieten, dass mir die Möglichkeit gibt interne und externe Infoquellen zusammenzuführen - gesichert und personalisiert.
Aus Web 2.0 bekannte Tools wie Wikis kommen so zum betrieblichen Einsatz z.B. für Koordination/Dokumentation für Projektgruppen - ergänzt durch im Unternehmen notwendige Funktionen (Möglichkeit der Berechtigung, SingleSignOn)
Viele Mails im Unternehmen drehen sich um interne Dinge und im Kreis -Blogs voll in das Enterprise Portal integriert sind - z.B. laufen die Bloginhalte ins Unternehmens-CMS zusammen - steht damit der Suche und weiteren Verwendung (RSS & CO) zur Verfügung.
Mobile Bloggen, twittern, Portalinhalte mobil betrachten - Enterprise Portal 2.0 muss auch mobil sein um den Mitarbeitern Infos, Applikationen etc. jederzeit zur Verfügung zu stellen.
Gleich der Test: über die Mobilnummer +43 680 305 97 92 kann an das Enterprise Portal SMS gesendet werden, die dann dort im Tweet Modul angezeigt werden.
Abschliessender Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern:
- DI Elmar Grasser, [Xing] [CTO Orange Austria Telecommunication GmbH]
- Mag. MBA Gregor Herzog, [Xing] [Leiter Strategie Wirtschaftskammer Österreich]
- Ing. Günther Lauer, [Bereichsleiter Bundesrechenzentrum GmbH]
- Mag. Günter Kavsek, Leiter IT und Organisation Cross Integration GmbH
- Prof. Dr. Josef Herget, [Xing] [Leiter des Zentrums für Wissens- und Informationsmanagementwork Donau-Universität Krems]
- Mag. Alexander Szlezak, [Xing] [[Geschäftsführer Gentics Software GmbH]
Mensch steht im MIttelpunkt, nicht mehr die Technik
Mitarbeiter müssen Möglichkeiten annehmen, schwierig ist die Motivation Inputs - womöglich noch qualitätsgesichert und gesichert - zu fördern
Wie ist der Umgang mit Offenheit der Informationen, gibts da Erfahrungen? Haben Sie keine Angst vor Missbrauch?
Neue Technologien wird mehr für interne Kommunikation verwendet, der Einsatz ist aber auch vor allem von der Branche bzw. Unternehmenszielen abhängig. Missbrauchsproblematiken gabs schon immer, , neue Technologien bieten vielleicht einen neuen Kanal aber das prinzipielle Gefahrenpotential ist der Mensch
Jede Zusammenarbeitsmöglichkeit durch Verwendung neuer Technologien ist ein strategischer Vorteil. Alteingesessene Prozesse einfach durch Web 2.0-Prinzipien zu dynamisieren - damit hat die WKO weniger gute Erfahrungen.
Durch den Einsatz von Web 2.0 Technologien verändern sich von Organisationen und ihre KulturVeränderungen passieren dadurch ungeplant. Hierarchien werden flacher, Diskussionen werden angeregt. Einsatz von Enterprise 2.0 polarisiert - es gibt Unternehmen die damit Erfolg haben, andere haben damit gar keinen Erfolg.
Wichtig ist sich die Frage zu stellen - “Was bringt das wirklich in einem Unternehmen”
Einsatz von Enterprise 2.0 bei grossen USerzahlen in Unternehmen wie z.B: in der Verwaltung kann schnell an zahlenmässig und rechtliche Grenzen zu stossen. Unternehmen müssen den Umgang mit den neuen Möglichkeiten von Enterprise 2.0 noch lernen, schwierig wenn der Umgang mit traditionellen Mitteln - wie z.B: email - schon Schwierigkeiten.
Erfolgsfaktor für den Einsatz von Enterprise 2.0 ist der Einsatz der richtigen Tools, dann werden die Tools sofort von den Mitarbeitern adoptiert.
Enterprise 2.0 kann Plattfrom bieten auch heterogene Gruppen Informationen und Mitwirkung zu bieten, je homogener und kleiner eine Community ist, desto besser werden die Inhalte.
Durch Nutzung von E2.0-Tools wir das erstellen und Teilen von Informationen erleichtert - ohne “Zwang” können hier MItarbeiter kommunizieren und ihr Wissen teilen.
Über die Menge und Qualität der Kommunikation die über E2.0 Tools laufen, sind ein guter Indikator dafür wie Unternehmen wahrgenommen werden.
Wir müssen den Umgang mit neuen Medien umgehen lernen. Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Einführung von E2.0 Tool ist eine geplante Einführung, Schulung der MItarbeiter und die klare Kommunikation des dadurch entstehenden Nutzens für das Unternehmen und die Mitarbeiter
E2.0 ist nichts für risikoaverse Unternehmen, early adopter zahlen Lehrgeld, wer zu spät kommt zahlt Bussgeld.