
Bild: Soziales Experiment von Richie Pettauer (Quelle: _dChris @flickr.com)
Twitter als soziales Gleitmittel, das die Wahrscheinlichkeit einer Anschlusskommunikation erhöht, das war einer der Aussagen von Jana Herwig im Rahmen der Veranstaltung Digitalks #9 Twitter und Co, am 21.4. im quartier 21 in Wien, die bei mir hängengeblieben sind, weil hier eine Verbindung zu einem tradierten Theoriegefüge, der Systemtheorie, geknüpft wurde.
Näher wurde dies nicht ausgeführt, weil es das Ziel der Veranstaltung war, das Thema Twitter interessierten berufstätige EinsteigerInnen näherzubringen. Es waren zwar kaum Twitter-Rookies anwesend (eine davon wurde von Jana Herwig gleich live “vertwittert”), trotzdem gab es sowohl für Anfänger als auch Experten auf dem Gebiet in den Vorträgen Jana Herwig, Luca Hammer und Richie Pettauer interessante Facts und unterhaltsame Anekdoten.
Luca Hammer stellte ausgewählte Beispiele aus der schier unendlichen Zahl von Twitterservices vor, unter anderem TwitterFriends ein Service zur Analyse des relevanten Netzwerks und Kommunikationsverhaltens von Twitter-Usern.
Richie Pettauer brachte eine kurzen aber prägnanten Vortrag zur Frage ob und wie Twitter im Marketing verwendbar ist. Für mich war der Vortrag extrem gut gestaltet und auf den Punkt gebracht, inhaltlich hat mir ein wenig die Konsistenz gefehlt hinsichtlich der Kernfrage ob ich als Marketing-Verantwortlicher auf Twitter als Kanal setzen soll oder nicht.
Für mich persönlich ist die Antwort darauf - “Ja” - solange ich mit den richtigen Erwartungen an diesen Kanal hineingehe und authentisch bleibe. Twitter ist für mich die Gelegenheit meinem Unternehmen, meiner Marke, meiner Kampagne gegenüber meinen Kunden, Interessenten etc. eine “menschliche” Stimme zu geben.
Zum Ausklang der wirklich gelungenen Veranstaltung gab es noch Gelegenheit, um sich mit den einen oder anderen Twitter-Kontakt in real life zu unterhalten.
Für alle die den schnell ausgebuchten Termin (auch der 2. Termin im Mai ist schon voll) verpasst haben gibt es eine Nachlese und einen Stream zum Nachsehen (leider etwas leise).
Ich darf den OrganisatorInnen zu einem gelungenen Abend gratulieren, ich hoffe dass wir bald einen Case zu einer Microblogging-Nutzung im Umfeld unserer Kunden dort einmal präsentieren zu können, sobald verfügbar.