Jun
19
2010
2

Wine & Cheese - Enterprise 2.0 best practice

Am 16.06. fand der erste Wine & Cheese Event im Gentics Headquarter statt. Bei diesem kulinarischen Event gab’s neben schmackhaften Weinsorten auch zwei Vorträge, die den 30 Teilnehmern einen Einblick in das Thema Enterprise 2.0 gaben.

Haymo Meran erklärte was hinter dem Thema Enterprise 2.0 (Social Software in Unternehmen) steckt und warum die Generation Y und Z für Unternehmen heute wichtig sind. Daneben gab er noch einen Ausblick, warum E 2.0 nur bedingt etwas mit den Tools (Wiki, Blogs, etc) zu tun hat und warum man “Markus treffen” sollte.

Danach wurde es konkret und Michael Hafner von der Erste Group präsentierte tiefe Einblicke in ihr neues Enterprise 2.0 Intranet, welches die länderübergreifende Zusammenarbeit der weltweit 55.000 Mitarbeiter zunehmend verändert und intensiviert. Dabei wurde wieder klar, dass die (Social) Software darunter zwar ein wichtiger Baustein ist (die übrigens vollständig von Gentics kommt), aber es immer Vorreiter und top-motivierte, kreative Keyplayer benötigt, die diese Veränderung iniitieren und langfristig aufrecht erhalten.

Es wurde viel Interesse an Social Media für die Website geäussert, was uns darüber nachdenken lässt, ob nicht eines der nächsten Wine & Cheese Events zu diesem Thema stattfinden werden.

Übrigens der Hashtag für diesen Event auf Twitter.com ist #wncwow :).

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Jun
01
2010
0

UXCamp in Berlin - Recap

A short recap of the UXcamp Europe 2010. Impressions, session, contacts, things learned.

Sessions

There have been 59 session each 45 minutes within 2 days. So you had to select wisely which sessions to attend, and switch sessions once you noticed you were in the wrong session

mobile ux design

talked about mobile ux design, mentioning a couple of good books:

Learned about the 1cm² rule (touch buttons should never be smaller than 1cm² - the size of a keyboard key).

Content strategy, Ove Dalen, Eirik Hafver

Talked about the long neck, long tail paradigm and how the increased the conversion for their customers by deleting content. The little top (20%) of your content is the long neck, but the long tail (80%) may in the end bring more conversion. But if you struggle with the content volume, cut the tail.

typo3 5 preview

Jens Hoffmann gave a preview on the next generation typo3 ui, which will come within the next year. Development has just started.

grumpy old man Eric Reiss service experience

What an entertainer :) … Here is his reading list to the topic.

Psychology of Creativity

Check out the slides.

Twitter

The twitter #uxce10 tag was heavily used. Browse through the history to get an impression what people were saying about this barcamp.

Aloha

We had a lot of good talks on the first day, and told about our Aloha vision. Due to the massive interest, we decided to make and hold an Aloha presentation on the second day. Pointing out the problem Aloha adresses, the solution we have in mind, and the current development status of the new Aloha editor.
The live demo ist still under development (you need to know what to click to make ist work), so please be patient. We hope to have a demo and community site up somewhen in july. By following haymo and my tweets, you’ll be the first to know.

Some Aloha feedback:
WrYBiT: @didldum @draftkraft .. Yes, we liked “Aloha”! I hope we could work together on that cool Inline-Editor! #typo3 http://yfrog.com/5ppvjj
WrYBiT: “@draftkraft #ALOHA RTE makes contenteditable useable! Beta out in june #uxce10 slides http://sn.im/wy6xv” Our hope for #TYPO3 5.0, PLZ RT!
mahemoff: Aloha from @draftkraft+1 looks awesome! Not-yet-released open src lib turbo-charges ContentEditable with a plugin framework #uxce10
mahemoff: http://twitpic.com/1sgbl7 browser differences in contenteditable. Aloha project making text editing easy #uxce10
ines.lindner@biolab.ch: ich habe gestern mit Begeisterung eure Aloha Präsentation verfolgt. Ich würde euer Produkt morgen sehr gerne in einem Projektmeeting vorstellen.
ines.lindner@biolab.ch: Meine Kollegen wollen es schon live sehen :)

Photos

Look at the (really good!) photos some people have taken, to get a visual impression of the camp.

Feedback

Thanks for all the feedback, which was very valueable for us, the questions, nice talks and last but not least, the really interesting sessions:
Matthias Bauer, Jens Hoffman, Ines Lindner, Michael Grundkötter, Michael Dreusicke, Michael Mahemoff, Eric Reiss, Ove Dalen, Eirik Hafver, and many others …

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Apr
23
2010
1

startEUROPE - Start it UP!

NEU - kleine Bildergalerie

Jetzt habe ich mich wieder einmal mit Fredrik Debong getroffen, der schon vor einiger Zeit startVienna oder wie es jetzt heisst startEurope gegründet hat. Diese Organisation versucht, Startups auf die Sprünge zu helfen mit innovativen Event-/Workshop-Konzepten.

Was hat das mit Gentics zu tun? Nichts, noch nichts :). Es ist jedes Mal eine Wohltat, wenn man mit kreativen, hoch motivierten Menschen zusammenkommt, die Ideen aus so vielen Richtungen zusammentragen. Die meisten davon haben natürlich mit Online-Lösungen zu tun.

Wir haben auch über eine innovative Kollaborationslösung gesprochen und dem ist unser aktuell laufendes Projekt “ALOHA!” nicht fern.

Zusammenarbeiten und Vernetzen von verschiedenen Bereichen, die oft aus unterschiedlichen Ecken kommen, sowie die Identifikation von Fachleuten für Themen sehe ich als DEN Mehrwert von Web 2.0 bzw. Enterprise 2.0 (wie das Web 2.0 für Unternehmen gerne genannt wird). Das kann Fredrik und seine Partner perfekt und darauf freue ich mich jedes Mal aufs Neue.

Wer Interesse hat, mitzumachen, der sei auf die heutige Veranstaltung STARTup Lounge Vienna verwiesen. Diese findet in Zukunft auch monatlich statt.

Stay tuned,

mfg kms

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Mar
31
2010
1

eGovernment - die Plattformen sind top aber …

Gruppenbild mit einem Teil der Vortragenden

Gruppenbild mit einem Teil der Vortragenden

damit Österreich Europas Nr. im eGovernment bleibt muss das Selbstverständnis und die Strukturen der Verwaltung entsprechend gestaltet werden.

Mit diesem Blick in die Zukunft beendete Alexander Ammer von Capgemini Consulting die überaus erfolgreiche Veranstaltung “eGovernment 2.0 und Haushaltsrechtsreform” im Rahmen der future network Eventserie.

Mitinitiert und mitgeplant von Gentics dem österreichischen eGovernment - Experten, bot die Veranstaltung letzten Donnerstag neben einer breiten Palette an interessante Präsentationen von namhaften Experten auch eine Basis für den Erfahrungsaustausch für die Proponenten aus der österreichischen eGovernment-Praxis.

Dieses Konzept ging voll auf, in Präsentationen wurden nicht nur die neuesten Web-Portale das Unternehmensservice-Portal und das Gesundheitsportal im Verwaltungsbereich sondern auch deren dahinterliegenden Ziele und organisatorische Strukturen. Besonders interessant war die Tatsache dass erstmals ein eGovernment-Portal durch ein eigenes Gesetz organisatorisch und strategisch verankert wurde.

Alexander Szlezak CEO von Gentics bei seinem Vortrag

Alexander Szlezak CEO von Gentics bei seinem Vortrag

Gentics CEO Alexander Szlezak warf seinem Vortrag einen Blick Richtung Zukunft des eGovernment, Richtung neuer Formen der arbeitsteiligen Organisation von Redaktionsteams die Inhalte für Portale zu erstellen. Die Möglichkeiten die die Nutzung Social Media für die Verwaltung - Stichwort Government 2.0 -  eröffnet rundeten dei Präsentation ab.

Um auf das Thema eGovernment einen umfassenderen Blick zu bekommen, wurden auch die Enabler dafür im Rahmen der Veranstaltung präsentiert und erörtert.

Da eGovernment-Plattformen finanziert werden müssen gehörte dazu eine Vorstellung der neuen Budgetregeln mit denen verstärkt Richtung moderner Kostenplanung und -steuerung gegangen werden soll.

Eine bestehende Finanzierung ohne neue Impulse nützt eGovernment - Bemühungen auch nicht sehr viel, so ist die Wirkungsorientierung als Impuls für die Modernisierung in Österreich “Chefsache” wie von Elisabeth Dearing vom Bundeskanzleramt präsentiert.

Das bei all den eGovernment-Bemühungen nicht darauf vergessen sollte die generierten Daten auch regelmässig und langfristig zu sichern. Was für Auswirkungen schlechte Archivierung haben kann zeigte Alexander Leiningen-Westerburg mit seiner Präsentation und dem traurigen Beispiel der verlorenen Bänder der Apollo 11 Mission.

Abgeschlossen wurde das Event mit einem Vortrag zur Stellung und Akzeptanz von IT-Leitern in der Verwaltung. Diese ist mehr als verbesserungswürdig und wirkt sich laut Studie von CapGemini auch auf die Qualität der (eGovernment) Projekte der IT-Abteilungen aus.

Zusammengefasst war das Event ein guter Erfolg und bot für Angehörige der Verwaltung die Möglichkeit sich zu vernetzen und die aktuellsten Infos und Trends zum Thema eGovernment live zu bekommen.

Persönlich bin ich der Meinung dass bei der empfehelnswerten Wiederholung eines solchen Events auch der eine oder andere Experte ausserhalb der österreichischen eGovernment-Szene eingeladen werden sollte, um wertvolle Inputs zu diesem Thema einbringen zu können.

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Mar
22
2010
1

Qik meinen Enterprise 2.0 Vortrag @ADV

Ich bin berüchtigt für meine klaren Überschriften :). Ich haben den Enterprise 2.0 Vortrag am ADV-Tag von Michael Holakovsky (@coffeemug13) und Haymo Meran (@draftkraft) gleich dazu genutzt, ein weiteres Tool zu nutzen, dass Video, Mobile und Collaboration in einem ist … und zwar Qik. Einigen wird es ein Begriff sein – Qik (danke an @magicshark für den Hinweis auf das Tool) – ein Video-Streaming-Tool fürs Handy und ich bin echt beeindruckt.

Man kann ganze Vorträge streamen und wenn sich ein wenig damit spielt, sicher auch in noch besserer Qualität, aber auch das jetzige ist schon beeindruckend und zeigt, wie wichtig Einfachheit für den Erfolg von collaborativen Tools ist. Install und Start Recording!

Leider ist mir einmal das Video abgerissen (bei eingehenden Anrufen :) und einmal habe ich abgedreht, weil es da um zu interne Infos ging :) jaja, die rechtlichen Probleme, die mit diesen Tools auftreten sind nicht ohne weiteres auch ein wichtiges Thema beim Umgang mit Enterprise 2.0.

Enterprise 2.0 Vortrag @ADV Teil 1 http://qik.com/video/5374867
Enterprise 2.0 Vortrag @ADV Teil 2 http://qik.com/video/5375078
Enterprise 2.0 Vortrag @ADV Teil 3 http://qik.com/video/5375729

Happy watching und freuen uns auf FEEDBACK!

mfg kms (@webcms)

Written by klaus in: Company | Tags: , ,
Mar
08
2010
4

2010 - Trends für Corporate Websites

Was sind wichtige Trends für Corporate Websites im Jahr 2010? Ich habe mich auf die Suche gemacht, diese Frage zu untersuchen.

Corporate Website ist der Mittelpunkt, aber nur dieser

Die Identität des Unternehmens im Web geht über die Corporate Website (Unternehmenswebsite, Firmenwebsite) hinaus. Soziale Medien, wie Blogs, Twitter, Facebook, Flickr, und andere Services, die eine Einbindung des Unternehmens in die soziale Konversation erlaubt, sind ebenso wichtig geworden. Die Website ist noch immer der Mittelpunkt des digitalen Firmenprofils, aber planen Sie auch ein, diese Services in Ihre Aktivitäten zu integrieren und so Ihr weitergehendes digitales Profil zu betreuen.

Sachlichkeit siegt

Die Wirtschaftskrise ist noch nicht vorbei und so verfolgen viele Firmen (auch aus Gründen des Kostensparens) einen praktischeren Ansatz für Websites. Nicht Glanz und Glamour siegen, sondern kreative Wege für eine nutzenstiftende Website für Ihr Zielpublikum ist wichtig geworden.

Blog rulez

Weiterhin sind Blogs ein wichtiger Schritt, die Online-Brand zu verstärken und auch in Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Blogs punkten oft durch die standardisierten Templates, die meist suchmaschinen-optimiert leicht zu integrieren sind. Vielseits wurde geunkt, dass Blogs mit dem Aufkommen von Twitter sterben werden, dies scheint sich aber nicht zu bewahrheiten, sondern Blogs werden besser in die Corporate Websites integriert und auch Videoblogs finden ihren Anklang.

Integration des Social Marketings

Mit der explosionsartigen Verbreitung von Social Media und Social Networking wird es zu mehr Social Marketing Integrationen in 2010 in die Corporate Websites kommen. Youtube Videos in Websites oder Produktseiten, Facebook Fanpages, Twitter-Accounts und die heiß begehrten “Followers”, Slideshare-Präsentationen, etc werden eingebunden. Der erste Schritt ist meistens eine Box mit “Sharing-Icons”, die von Sites wie z.B. http://www.addthis.com bereits fix fertig angeboten werden, zu integrieren. An Beliebtheit gewinnen auch Retweet oder Bookmark-Boxen, die anzeigen, wie oft diese Seite oder dieser Artikel bereits von anderen Besuchern empfohlen wurde (damit bekommt der Inhalt einen sozialen Wert (social value)).

Mobile, Mobile, Mobile

Das iPhone hat einen Start hingelegt, der seines gleichen sucht. 3 Mrd. Apps für das iPhone wurden bis 2009 heruntergeladen bis 2014 schätzt man, dass 5 Mrd. Dollar noch mit Apps umgesetzt werden. Mehr als 50 Mio. Menschen gehen mit mobilen Endgeräten online (Tendenz stark steigend). Probieren Sie Ihre eigene Corporate Website auf einem mobilen Endgerät und schauen Sie, dass diese dahingehend optimiert ist. Ev. können Sie Ihrem Zielpublikum eine iPhone / Android / Nokia etc App zur Verfügung stellen, die es ermöglicht, Ihre Produkte oder Services einfacher mobil zu nutzen.

http://mobile.telekomaustria.com/

Standort (Location)

Alle modernen Handies (Smartphones, etc) haben GPS (Global Positioning Service) integriert, um eine Lokalisierung des Besitzers (mit seiner Zustimmung) zu ermöglichen. Damit gewinnen, die lange so dahinvegetierenden “Location Based Services” an Bedeutung. Viele Corporate Websites und auch Produktwebsites können einen größeren Nutzen für den Besucher bringen, wenn sie die Lokalisierung des Besuchers berücksichtigen. In welcher Stadt befindet er sich gerade, welches Wetter ist dort, welches Land mit welchen rechtlichen Grundlagen etc.

Mobile Websites sind eine neue Ebene des Webs.

Interaktivität

Die Interaktivität in Corporate Websites wird stärker werden und das ist gerade der große Vorteil zu “Offline-Marketing-Kampagnen”. Heute haben wir die Technologie, einfache Interaktivität in die Websites einzubauen.
Foren, Fragen & Antworten (Q&A), Umfragen, Votings, Wettbewerbe, Empfehlungen, Kommentare, ‘I like this’-Buttons und ähnliche Funktionen sind entweder bei Ihrem CMS dabei oder können über Services leicht hinzugefügt werden.

Wenn Sie keine interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten in Ihre Website einbauen, dann nehmen Ihre Kunden es in die eigenen Hände und, ob das wünschenswert ist, ist oft fraglich. In Google Sidewiki kann man bereits alle Websites kommentieren, lesen Sie einmal nach, was über Ihr Unternehmen dort schon zu finden ist.

http://www.google.com/sidewiki/intl/de/index.html

Real-time

Initiiert durch Twitter, Facebook und ähnliche Social Services ist der Trends zu Real-Time Kommunikation stärker denn je geworden. Benutzer wollen gleich auf Ihre Fragen Antworten bekommen. Google Wave ist ein interessantes Beispiel für die Kreuzung aus Instant Messaging, Email und Wiki.

Feedback und Hilfe

Kunden wollen auf Ihrer Website direktes Feedback zu Produkten oder Services geben können, Probleme melden oder Anregungen geben und das mit wenigen Klicks. Hier helfen Services wie z.B. http://www.getsatisfaction.com

Video ist überall

Jeder liebt Videos! Oder wann waren Sie das letzte Mal auf Youtube oder Vimeo? Youtube liefert monatlich!!! 10 Mrd. Videos aus. Sei es auf Websites, Produktseiten, Lernseiten oder in Blogs Videos sind wichtig. Videos dürfen in Ihrer Corporate Website nicht fehlen.

Internet TV wird ev. auch den Durchbruch erlangen. Ich schaue zumindest schon hin und wieder Filme und Sendungen komplett online an.

Augmented reality

Es ist den Kunden schon aufgefallen, ob es 2010 den Durchbruch erzielt ist fraglich. Aber die Interaktion über eine Kamera (z.B. im Handy) und die multimediale Zusatzinformation, die man im Bild dazugeblendet bekommt, wird in naher Zukunft ein wichtiger Zusatznutzen sein.
http://www.augmented-reality.org/

Personalisierung

2010 wird mehr Personalisierung in die Websites bringen. So wie schon viele Hersteller ihre Produkte personalisieren können, wird Personalisierung einfacher und skalierbarer in Corporate Websites implementierbarer werden. Der Kunde will persönlich abgeholt werden und nicht über einen Kamm geschoren werden. Facebook kann es ja auch!

Clean, HQ Design

So wie das High Quality (HQ) Fernsehen IN ist, so müssen auch Websites mit der steigenden Bandbreite von besserem Design bevölkert werden. Jeder, der sich ernsthaft seinem Geschäft widmet, der muss sich auch ausgiebig mit dem Design seiner Corporate Website auseinander setzen. Engagieren Sie einen professionellen Web-Designer, diese Investition lohnt sich.
Welche Webdesign Trends für 2010 gibt es?
  • Einfachheit
  • Klare Illustrationen
  • Minimalistisch - weniger ist mehr
  • Desktop ähnliche Interfaces
  • Modale Fenster (Windows)
  • Unsichtbare komplexität (z.B. CSS3 Animationen, Javascript Frameworks / Ajax)
  • Collagen & Grunge Design
  • Typographie ist König - jetzt können alle Arten von Schriftarten eingebunden werden (http://www.fontquirrel.com)

Beispiel für Illustrationen Meomi Design http://www.dexigner.com/jump/directory/10381

Design - DON’Ts

Ja keine Bilder von lachenden Businesspeople, Puzzels, Weltkugeln, Zahnrädern, Glühbirnen.

BIG - Groß

Es gibt einen Trend, dass die Dinge groß werden. Große Überschriften, große Schriftarten, große Bilder, große Aufrufe zu einer Aktion (calls to action).
http://www.mailchimp.com

Thing big, big, big

Neue Wege der Navigation

Starr hierarchisch, strukturierte Websites wird es weiterhin geben, wenn aber die Inhaltsmengen steigen, dann kommen vermehrt Tagclouds und andere Arten der auf Tagging basierenden Navigation zum Einsatz.

Große Fußzeilen (Footer)

Am Ende der Websites werden jetzt meist Sitemaps mit allen wichtigen Verlinkungspunkten platziert. Dies ist für die Benutzbarkeit gut und für die Suchmaschinen-Optimierung (natürlich nicht für die Ladezeiten!).

Quellcode bleibt barrierefrei

Nicht mehr ganz neu, aber weiterhin gültig. Corporate Websites sollten barrierefrei sein. Der mittlerweile schon 1,5 Jahre alte, “neue” Standard WCAG 2.0 (Standard zur Barrierefreiheit) sollte weiterhin berücksichtigt werden.
Sauberer, standard-konformer Quellcode hilft bei der Darstellung auf unterschiedlichen Geräten, bei der Suchmaschinen-Optimierung und maschinenautomatisierten Verarbeitung. Für alle Unternehmen, besonders aber Großunternehmen ein MUSS.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neuer-Webstandard-fuer-Barrierefreiheit-WCAG-2-0-verabschiedet-189340.html

Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Blogs finden auch deshalb so großen Anklang, weil die standardisierten Templates meist auch sehr gut Suchmaschinen-optimitiert sind. Gefunden zu werden, ist für viele Unternehmen essentiell. Darum sollte jede neue Corporate Website 2010 SEO als Schwerpunkt haben.

Suche im Internet wird auch immer sozialer und in Zukunft werden die Meinungen und Interaktionen der Suchenden in die Ergebnisrelevanz einfließen. Google’s Social Search ist ein erstes Experiment in diese Richtung. Weiters werden auch Suchmaschinen semantisch optimiert werden und so immer treffendere, personalisiertere Ergebnisse liefern.
http://googleblog.blogspot.com/2009/10/introducing-google-social-search-i.html

Dies muss in die Strategie zur Corporate Website und Online Brand miteinbezogen werden.

Beispiel einer semantischen Suche:
http://www.gentics.com/Content.Node/news/events/internationales-klima-web-portal-auf-gentics-portalnode.php

Email Marketing & RSS bleiben essentiell

Ich nenne es die Pull- (RSS-Feeds) und Push-Kommunikation (Newsletter), die sind weiterhin Pflicht. Email Marketing ist weiterhin schnell und kosteneffizienter als viele andere Kanäle. RSS ist wichtig, um die Neuigkeiten eines Unternehmens auf der Corporate Website automatisiert zu verteilen (z.B. in Twitter zu füttern).

WebAnalytics - Messen und Statistiken

Weiterhin ein MUSS für alle Marketingleute, ist die Integration von Statistik-Technologien und das Messen der Ziele, die man sich für die Corporate Website setzt. Die Webanalyse der Zugriffsstatistiken der eigenen Corporate Website ist durch das freie Tool “Google Analytics” ein Leichtes, allerdings werden die im Social Media Äther verteilten Services ein Problem für die Marketeers. Statistiken der Facebook Fanpage, Newsletter-Statistiken, Klicks auf Tweets auf Twitter.com, etc können nicht mehr leicht zusammengeführt werden. Dennoch ist es wichtig, diese zu messen. Short-URLs z.B. helfen beim Messen von Verlinkungen auf unterschiedlichen Plattformen.

http://www.google.com/analytics - kostenlose Webanalyse
http://www.snipurl.com - Short-URLs mit Statistiken
http://www.clicktale.com - Analyse des Besucherverhaltens (sehenswert!)

Das waren einmal die Trends für 2010, die mir auf meiner Reise durchs Web über den Weg gelaufen sind. Sollten Sie noch Anregungen hierzu haben, dann zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren.

Klaus-M. Schremser

CMO Gentics

https://www.xing.com/profile/KlausM_Schremser


Folgende Quellen dienten als Grundlage für diesen Artikel:

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Mar
06
2010
0

E-Day 2010 - einfach erfolgreich?

Wir waren am Donnerstag, den 4. März 2010, am E-Day. Dieser alljährlich von der Wirtschaftskammer veranstaltete Event ist für Leute aus der B2C Branche und aus dem öffentlichen Bereich ein fixer Bestandteil der Jahresplanung.

Gentics durfte schon in der Vorphase der Planung dabei sein und wiederholt die Twitterwall für den Event bereitstellen.

Dieses Jahr war es eine “echte” Twitterwall, nachdem es letztes Jahr viel Feedback gab, weil wir das Tweeting nur über SMS angeboten haben. Und JA, die Leute sind bereit zu Tweeten während des E-Days, das hat man gemerkt - er waren tausende Tweets… :)

Der Raab-Saal war gedrängt, um die massig stattfindenden Vorträge zu unterschiedlichsten Themen (von Geo-Caching, über Video bis hin zu Barrierefreiheit im Tourismus) zu hosten.

http://2010.eday.at/program1.aspx?taf=

Auch einige Podiumsdiskussionen haben stattgefunden, bei derer einer unser Haymo Meran (Director of Product Experience @ Gentics) über Cloud Computing mitdiskutierte.

Ein wenig Kritik (wie jedes Jahr) gab es auch, weil den anwesenden Fachleute / Consultants inhaltlich die Vorträge zu sehr an der Oberfläche kratzten, aber liebe Leute, der Event hat eine Zielgruppe! - diese sind Unternehmer aus allen Schichten, die sich mit elektronischen Medien beschäftigen sollen und da müssen die Vorträge auch entsprechend ausfallen!

Ich sehe für mich den E-Day immer wieder als wichtigen meet & greet Event, wo ich die bekannten Gesichter aus der Branche immer treffe und gerade WEIL die Vorträge nicht so tiefgehend sind, haben diese Zeit für einen Kaffee und ein Pläuschen.

Also, jeder soll sich vom E-Day das holen, was zu ihm passt. Ich fand’s gelungen und natürlich haben mir als CMO speziell die 4 riesigen Twitterwalls im Hauptsaal mit dem Gentics-Logo gefallen.

bis zum E-Day 2011 :)

mfg kms

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Jan
29
2010
0

#vcvie10 - oder die Kunst der laufenden Bilder im Web

VideoCamp Looh

VideoCamp Logo

#vcvie10 ist das Hash-Tag des Video-Camps in Wien, das morgen den ganzen Tag stattfinden wird. Das VideoCamp richtet sich an alle, die mit Onlinevideo zu tun haben oder an dem Thema interessiert sind: produktionstechnische Aspekte (Hardware & Software), Gestaltung & Dramaturgie, Themenfindung, Marketing und medientheoretische Aspekte werden von 9.00 - 19.00 diskutiert und erarbeitet.

Wie wichtig  Online-Videos für Gentics und seine Kunden in der Kommunikation nach innen als auch nach aussen sind, zeigen Beispiele wie http://swarovski.tv von Swarovski oder der intensive Einsatz des Corporate TV im Intranet der Telekom Austria.

Manuel Aghamanoukjan von Gentics wird daher am morgigen Barcamp teilnehmen, die Praxiserfahrungen von Gentics einbringen, neue Erkenntnisse aus dem Bereich Online-Video mitnehmen und sich mit den anwesenden ExpertInnen austauschen.

Er wird auch regelmässig vom Barcamp twittern (offizieller Hash-Tag ist #vcvie10) und seine Eindrücke hier im Gentics-Blog nach dem Barcamp reflektieren.

Aufgrund des hohen Interesses ist das Barcamp bereits ausgebucht, aber wer will kann das Barcamp über die Twitter-Timeline oder über den geplanten Live-Stream (URL sollte morgen auf der VideoCamp-Seite veröffentlicht werden) auch online mitverfolgen.

Written by manuel in: Manuel Aghamanoukjan, Trends | Tags: , ,
Dec
24
2009
0

Das Gentics-Team wünscht allen FROHE WEIHNACHTEN!

Ein interessantes Jahr neigt sich dem Ende zu. Das Wort “Krise” hat alle verängstigt und so war alles auch ein wenig verhaltener, aber dennoch gab es genug Projekt-Untriebige. Ihnen allen gilt unser Dank.

Jetzt heisst es von der Arbeit zurückschalten und ein wenig Ruhe geniessen, weil der Stress und die Arbeiten kommen früh genug wieder zurück.

Das Team von Gentics (welches dieses Jahr wieder grösser geworden ist) wünscht allen ein

FROHES FEST ZU WEIHNACHTEN

und damit auch gleich anschliessend einen GUTEN RUTSCH ins NEUE JAHR 2010.

Viele Vorsätze, aber noch eine noch höhere Umsetzungsrate :).

For our international customers and friends:

MERRY CHRISTMAS AND A HAPPY NEW YEAR 2010

Written by klaus in: Company | Tags: ,
Nov
13
2009
0

Day 2, IKS Workshop in Rome “usecases finally!”

This day is dedicated to demos. Once again, Peter Mika from Yahoo! Research did the start.

(more…)

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Nov
12
2009
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Day 1, IKS Workshop in Rome - “Facts and weak demos”

I’m currently attending the 2nd IKS workshop in rome. Follow my tweed or #iks for live updates!

The IKS (intelligent knowledge stack) project’s goal is to bring semantics to european content managment systems by working together with CMS vendors on these topics, and build an open source implementation of the stack.

The 1st workshop (may in salzburg) was about requirements. This one is about semantic search, and will cover 11 vendor demos within 2 days.

(more…)

Written by laurin in: Laurin Herlt | Tags: , , , ,
Nov
06
2009
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Mr. Enterprise 2.0 meets Doctor Wave

Doctor Wave (Gregory D’Alesandre, Productmanager Google Wave) aus Australien und Mr. Enterprise 2.0 (Haymo Meran, Productmanger Gentics) aus Österreich treffen sich irgendwo in der Mitte. Genauer gesagt in San Francisco anlässlich der Enterprise 2.0 Expo. Und worüber sollten die beiden sprechen wenn nicht über die Zukunft der Welt.

Mr Enterprise 2.0 and Doctor Wave

Mr Enterprise 2.0 and Doctor Wave

Mr. Enterprise 2.0: “Doctor Wave wird sich jetzt die ganze Welt verändern?”

Doctor Wave: “Ja, absolut alles wird sich verändern!”

Mr. Enterprise 2.0: “Wow, ist Google Wave dafür verantwortlich, dass sich jetzt die ganze Welt verändern wird?”

Doctor Wave: “Nein. Veränderung gab’s schon immer und wird es auch immer geben”

Mr. Enterprise 2.0: “Cool, dann muss ich ja gar nichts tun!”

Doctor Wave: “Doch, Du musst Dich verändern!”

San Francisco war wieder eine Woche im Goldrausch. Nur Gold gibt’s zur Zeit nicht. Was übrig bleibt ist der Rausch und die Gewissheit, dass alles anders wird. Lasst uns die Zukunft verändern. Zum Besseren.

Nov
06
2009
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4. Tag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco

Signiertes Enterprise 2.0 Buch

Signiertes Enterprise 2.0 Buch

Meet Andrew McAfee

Andrew hat sein neues Buch vorgestellt und dann auch gleich verteilt. Bin schon ganz gespannt und freue mich auf eine vernünftige Lektüre für den 18h Heimtrip.

Can Enterprise 2.0 crack the knowledge Management Culture Barrier?

Carl Frapaolo hat seine Evolutionstheorie vorgestellt. Dabei teilt er Unternehmen in 6 Entwicklungsstufen ein die sie durchmachen bis sie zu einem Enterprise 2.0 werden. Dabei werden sowohl kulturelle als auch technologische Aspekte betrachtet. Die Kultur eines Unternehmens spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Die erste Frage die man dabei den Mitarbeitern stellen sollte ist “Do you share?”. Die Antwort darauf gibt meist einen ganz guten Eindruck darüber, wie die Kultur des Unternehmens ist. Etwas genauer ist da schon Enterprise 2.0 Kreis. Das ist eine Kreis bei dem man verschiedene Themen (Structure, technology, culture, innovation, communication, team structure, current KM practises, Procces) betrachtet und auf einem Kreis einträgt. Dieses Hilfsmittel ist ein schneller Indiz wo man bei einem Unternehmen ansetzten muss wenn man Enterprise 2.0 einführen möchte.

Launching winning Products in the market - how social software improves your odds
Diese Podiumsdiskussion Beschäftigte sich mit Innovation und was wichtig ist um erfolgreich Produkte zu finden und umzusetzen. In der Diskussion haben sich folgende Eckpunkte als gemeinsame Erfolgsfaktoren herausgestellt:
  • schnelles Scheitern ist wichtig. Damit ist gemeint, dass ein Prototyp schnell aufzeigen soll, ob das Produkt erfolgreich ist oder nicht.
  • Fördere Produkte oder Funktionen die erfolgreich sind. Allzu oft wird das offensichtliche übersehen.
  • Mach nicht einfach etwas cooles. Mach was die Kunden brauchen (Anmerkung: Das widerspricht der Vorgehensweise von Google, wie ich einem Gespräch mit Greg D’Alesandre von Goolge am Rande der Konferenz herausgefunden habe)
  • Beim Vorstellen einer Funktion beschreib nicht wie oder warum etwas so ist sondern zeige es! Lass es fühlen. (Damit stimmt auch Greg überein)
  • Designe es mit dem Endkunden im Hinterkopf (auch wenn das Produkt selbst nicht unmittelbar für den Endkunden adressiert ist)
Obwohl alle Beteiligte von großen Unternehmen waren, hatten sie alle eine gemeinsames Problem. Wie schaffen wir es ein Produkt zu machen, das am Markt erfolgreich ist. Diese Problem scheinen die Großen gleich wie die Kleinen zu haben.
Google Wave Integration
Greg D’Alesandre hat die Session eröffnet und hat aber nicht lange selbst über Google Wave gesprochen sondern lies mal wieder SAP, Thougtworker und Novel ihre Lösungen auf Basis von Google Wave vorstellen. Dabei gingen die Vorstellungen etwas tiefer als gestern bei der kurzen Keynote, haben aber nichts neues ans Tageslicht gebracht.
Interessant war die Frage ob Google Wave Email ersetzten würde. Greg hat dies nicht verneint aber auch nicht bejaht. Die typische Google Antwort war: Wir haben etwas gemacht von dem wir glauben, dass es den Menschen hilft. Wir wollten nicht ein bestehendes System (Email, Lotus Notes, Google Docs, etc) ablösen sondern etwas anderes schaffen. Eine ganz gute Anwendung für Google Wave ist es als Tool bei Meetings zu verwenden. Das denke ich auch und möchte es auch gleich beim nächsten Gentics Meeting ausprobieren.
Ich kann mir auch vorstellen, dass der Contenterstellungsprozess mit Hilfe von Google Wave verbessert werden kann und eine Integration von Wave in Gentics Content.Node ausprobiert werden sollte.
Nov
05
2009
0

3. Tag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco

Greg D’Alesandre, Productmanager Google Wave

Greg hat Google Wave vorgestellt. Wave besteht aus einem Protocol (http://www.waveprotocol.org/), Product und eine Plattform. Wave versucht nicht das gewohnte Email Vehalten nachzubilden. Eine Wave ist eine Serie von Nachrichten oder auch nur ein einzeles Dokument. Falls es nur ein einzelnes Dokument ist kann mittels replay der gesamte Verlauf der Erstellung nachverfolgt werden.

SAP hat gravity vorgestellt und einen Business Prozess gezeigt. Der Prozess wurde live von einem 2. User verändert. In einem Cockpit konnten die Processingdaten live mit verfogt werden. So können hotspots erkannt werden die verändert werden müssen um den Prozess zu verbessern.

Thoughtfarmer hat ein kleines feature in google wave eingebaut das im laufe des entwicklungsprozesses helfen kann. Dabei werden ganz einfach ähnlich wie bei facebook bestimmte tags z.b. #123 mit dem entsprechenden Ticket ergänzt. Auf das Ticket selbst konnten sofort Aktionen ausgeführt werden. (Abschliessen, blocken, etc).

Novell hat dann noch Pulse vorgestellt (http://sn.im/t24il). Wie das an sich sehr coole Product mit Google Wave zusammenarbeitet war für mich nicht klar. Die Idee Feeds gut verständlich an einem zentralen Ort zusammenzuführen und saogar anzuzeigen wer die NAchricht schon gelesen hat (natürlich IMMER mit avatar) finde ich sehr spannend und ungewöhnlich innovativ von Novell.

Hello, Booz Allen

Walton hat das Hello System von Booz Allen vorgestellt. Es ist ein Intranet mit vielen E2.0 Features. Im wesentlichen SSO, bookmarking, blog, wiki, networking und viel tagging. Das System wurde in 6 Monaten umgesetzt und mit opensource und kommenziellen Tool zusammengesetzt. Ein wesentlicher Faktor sind die Benutzerprofile und dass diese möglichst einfach anpassbar sind. “As one click as possible”. Weiters:

  • viral players and organized push
  • plan for education (easy but concepts are new)
  • define internal strategy
  • demostrate value fast (why are we doing this)
  • invovle core support allies: M&C, L&D, IS, HR, Legal

Bei der Einführung wurden bestimmte Personen ausgewählt die sich bereits im bestehenden Unternehmen als Kommunikationsdrehpunkte erwiesen haben ausgewählt und motiviert den Nutzen des Systems weiter zu tragen. Der Nutzen kam durch die Nutzung. Die Schulung war nicht für die Benutzung des Systems notwendig sondern was damit gemacht werden und wie es im Alltag hilft. Die nächste Schritte sind die Integration von MOSS 2010 und eine Microbloggingfunktionalität.

Hear from the Analysts on Sharepoint 2010

Sharepoint 2010 wurde als infrastruktur Plattform präsentiert. Es ist keine Social Software. Finn verglich sharepoint mit Windows. Es soll eine Plattform darstellen auf der andere Unternehmen ihre Enterprise 2.0 Applikationen aufbauen können. Lustig fand ich seine Aussage “Sharepoint 2010 should be good enough for some companies” . Die beteiligten Consultants einigten sich dann darauf, dass der Erfolg von Enterprise 2.0 aber nicht auf IT Systemen basiert sondern eher auf der UI Design und der Experience die die User im Alltag haben. Erst wenn die Bedürfnisse der im Unternehmen beschäfftigten Personen richtig verstanden und adressiert werden schafft Enterprise 2.0 einen wahren Wert.

Customer Support in the facebook & twitter era

Customer Support kann mit Hilfe von x 2.0 Tool wesentlich verbessert werden. Bereits jetzt verwenden schon sehr viele Unternehmen Lösungen wie “GetSatisfaction”. Dieser Trend wird noch weiter gehen. Dabei werden 2 wesentliche Punkte adressiert.

  1. Das Volumen für den klassischen Support (E-Mail, Callcenter) wird reduziert
  2. Das Vertrauen und die Loyalität der Kunden durch die offene Behandlung von Supportanfragen gestärkt.

Es wird in Zukunft wichtig sein offen zu zeigen wie die Kunden behandelt werden. Andere werden das auch tun und fragen: “Wir sind transparent und zeigen wie wir mit Problemen umgehen. Ist das unsere Konkurrenz auch? Möchten Sie nicht wissen was sie kaufen?”. Offene kommunikation ist eine wesentlicher Bestandteil von Enterprise 2.0 und dazu zählt auch offener Umgang mit Support- und Featureanfragen.

Nov
04
2009
0

2. Tag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco

Enterprise 2.0

Enterprise 2.0

Los ging’s mit einer Serie an Keynotes. Allen voran Tammy Erickson von nGernera (Don Tapscott). Schon am Morgen wurde ich mit einer Serie an neuen Buzz Words durchgeschüttelt. Gen Y soll wohl die Net Generation sein, die Don Tapscott beschreibt. Mein amerikanischer Kollege mit dem ich die Keynotes lauschte ist auch nicht begeistert von diesen Buzz Words. Change war definitiv das am meisten gehörte Word. Es kam mir beinahe so vor als ob Obama eine Gehirnwäsche durchgeführt hätte und 90% der Wörter aus dem amerikanischen Vokabular gestrichen hätte. Als ob es bis heute keine Veränderung gegeben hätte und wir immer noch wie vor Millionen von Jahren leben würden… Chrtistian Finn, Director of SharePoint Product Management hat sich mit einer Kollegion als seeehr kreativ erwiesen: Er spielte sharepoint 2010 und und hatte ein Speedating mit einer Userin. Uhhhh. Anders war es auf jeden Fall. Andrew McAfee, father of Enterprise 2.0 ist wie immer sehr souverän aufgetreten. Er hatte auch was neues mit dabei. Die Top Enterprise 2.0 No-No’s. http://sn.im/t1qn3

  1. Saying our existing modes and tools will soon be obsolete
  2. Walled gardens
  3. Accentuate negative tendencies
  4. Declare a war on e-mail
  5. Fall in love with feature

Rob Tarkoff,  Adobe hat nichts besonderes zu sagen. Zumindest ist mir nichts hängen geblieben. Er hat einen Health care Use case vorgezeigt. Allerdings nur theoretisch. Leider nicht sehr gehaltvoll.

Exploring early Enterprise 2.0 Methologies

Hinchcliffe hat einige Punkte aus der gestrigen session wiederholt und mit neuen interessanten Inforamtionen ergänzt. 3 wichtige Punkte hat er genannt die bei jedem E2.0 Projekt berücksichtigt werden müssen:

  • address business concerns
  • deliver business value
  • help organisation acquire social computing competency
Ausserdem hat die Kostenverteilung bei E2.0 Projekten kurz angeschnitten und folgende Verteilung genannt:
cost of implementing E2.0
  • tools: 15%
  • integration: 25%
  • community management 25%
  • IT support 15%
  • project management 20%
Wie schon oft gehört sind tool oder Lizenzkosten meist nur ein kleiner Anteil der Gesamtkosten bei der Einführung von E2.0.
case study in Enterprise Micro-Blogging
Viele Unternehmen habe versucht die Nutzung von Twitter, Yammer und diversen Abkömmlingen aus verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Es konnte meiner Ansicht nach keine einzelner Nutzen gefunden werden der eindeutig die Nutzung von microblogging rechtfertigen könnten. Die Meinungen welches Kommunikationsmittel durch Microblogging abgelöst werden wird gingen auch sehr auseinander. Einig war man sich dass es als natürlich anzuwendenden Kommunikationsmittel verwendet werden kann. Es sind aber unterschiedliche Nutzungsmethoden zu unterscheiden. Nutzt man es zur Informationsgewinnung, Steigerung der Innovationsgrades und zur Inspiration ist eine hohe Zahl an followers und postings gut und gewünscht. Nutzt man es als Kommunkationsmittel innerhalb eines Unternehmens so sind viele follower und eine hohe Anzahl an posting eher hinderlich. Wie gut, dass man bei twitter blocken kann :)
Social Analytics: A New Source of Business Intelligence
Die Analyse von sozialen Aktivitäten ist ein wichtiger Bestandteil der E2.0 Aktivitäten geworden. Wichtig sind bei social Analytics weniger die Statistischen Daten (Wie viele Postings macht ein User) als seine Verbindungen. Wer spricht mit wem? In großen Unternehmen und in Kommunikation mit den Kunden sind die Beziehungen von Personen zueinander die interessanten Informationen. Auch hierbei sind realtime Daten gefragt, das die tool vor eine große Herausforderung stellt. Social analytics wird z.B auch dazu verwendet und in einem Intranet Informationen von Personen aus meinem persönlichem Umfeld höher zu werten als solche von mir unbekannten Personen.
The Secrect Sauce of Enterprise 2.0 Success at Booz Allen Hamilton
Booz Allen Hamilton ist eine Beratungsfirma im Juristischen Bereich. Zweit senior Partner haben über die Einführung und Nutzung ihres Intranet Systems gesprochen. Wichtig für sie war die Kommunikation von Telefon, Email und Besprechungen online und damit einsehbar zu bringen. Sachliche Diskussionen von Führungskräften werden über die Plattform ausgetragen. Diese Transparenz war zuerst nicht von allen sofort akzeptiert und hat auch Probleme mit sich gebracht. Besonders wichtig für Booz Allen Hamilton die die richtige Person für den richtigen Job zu finden und das hat die Plattform verbessert. Aussderm haben die Mitarbeiter begonnen über das Netzwerk Verbindungen zu knüpfen die sie tief mit dem Unternehmen verbinden. Würden sie das Unternehmen verlassen würden sie diese Verbindungen verlieren und das überlegt sich ein Mitarbeiter 2x.
IDEO on Enterprise 2.0: How to build collaborative Software that will people actually use
Gentry hat eine phänomenale Präsentation zum Thema Userinterface gebracht. Die Präsentation war so beeindruckend, dass man sich kaum auf die Inhalte konzentrieren konnte. Im wesentlichen ging er auf die Problemtik ein, dass es sich bei E2.0 nicht nur um Technologie sondern auch um System design (content, einführung) und Organisation Design dreht. Ausserdem hat er ein 5 Punkte System vorgestellt von dem er glaubt, dass es für hilft eine E2.0 Plattform erfolgreich zu machen.
  1. build pointers to people (like facebook)
  2. reward individual participation
  3. intuitive interface
  4. take the road more travelled
  5. iterate early and often
Abschließend hat er noch eindringlich darauf hingewiesen, dass Inferface Desing nicht Mensch zu Computer sondern Mensch zu Mensch sein soll.
The future of Social Messaging in the Enterprise
Diese Session war mehr eine Diskussionsrunde von verschiedenen hochkarätigen CEOs. Leider war der Inhalt dafür nicht besonders ansprechen. Wiedermal haben wir gehört, dass die Person als solche im Mittelpunkt steht. Jo. Was allerdings alle gemein hatten und vermutlich auch für die gesamte E2.0 Branche gilt ist, dass die Beschaffung von E2.0 Tools in den meisten Fällen NICHT den normalen Beschaffungsweg beschreitet. Damit ist auch der übliche sales Prozess nicht mehr erfolgreich und es werden andere Methoden verwendet. “Testing for free” und “buy when you like it” ist die gänige Variante. Auch Yammer macht es so. Interessant nur, dass viele Yammer User mit denen  ich in den letzten Tagen gesprochen habe keinen kommerziellen Account haben. Wie verdienen die dann ihr Geld?
Zusammenfassend interessanter Tag mit netten Inputs. Die großen drängen in die Branche und die kleinen versuchen erwachsen zu werden. Beides gelingt noch nicht ganz. Nächstes Jahr wird die Geschichte schon anderes aussehen.
Nov
04
2009
0

Knowledge Sharing Summit #jboye09

hey, in the middle of this article I switched from German to English - so I translate the whole article to English :).

Great prototyping team

I’m back from the first day of Janus Boye Conference in Aarhus, Denmark. Interesting tutorials, I heard today and interesting people I met.

Tutorial 1 - hold by Ph. D. BJ Fogg (Stanford University) about “Persuasion with digital media” - new inputs on that topic and finally I know why Facebook is so successful :).

For details read this great article from CMSWire
http://www.cmswire.com/cms/social-media/jboye09-persuasion-how-to-make-your-media-more-persuasive-005945.php

I met great people from CMSWire, WWF, Swarovski (of course :), Eurofins, British Museum, Janet and many more. They all have interesting stories to tell and I learned a lot.

In the afternoon I participated a session about prototyping with paper, scissor and glue - interesting and a very participating session :). Quiet funny - thanks to Russel, Philip, Martin for the interesting session.

The evening I had a lot of discussions in the Studentshouse with new arrivers to the conference in Switzerdütsch :).

Now I have to go to sleep, ’cause Janus wants us to go running at 06:30 in the morning …

br, kms

PS: I miss a Twitterwall at the conference and nobody knows what a POKEN is :( you’re soooooo old-style ;))

Written by klaus in: Company | Tags: , , , , ,
Nov
03
2009
0

1. Tag der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco

badge

badge

Es herrscht eine etwas andere Stimmung auf Konferenzen in Übersee. Alles ist etwas größer und kleine Dinge werden größer gemacht. Die Menschen sind offen. Fast schon südländisch. Nachdem ich mich preregistered und einen Schritt weiter den checkin gemacht hatte hab ich meine badgebag bekommen. Sehr lustig. Wichtig. Und wehe Du trägst dein bagde nicht, da kommt sofort ein officer. Fast schon deutsche Gründlichkeit.  Beim Eintreten wird die bagde nicht visiuell kontrolliert sondern per handy wird der RFID gescannt. WOW.

Die Einteilung der Sessions war im Vorfeld etwas unübersichtlich. Es war nicht ersichtlich, wenn auch zu erwarten, dass 3 gleichzeitig stattfinden werden. Von Titel her konnte ich mich nur schwer entscheiden:

  • Implementing Enterprise 2.0: Exploring the Tools and Techniques of Emergent Change #e2conf-1
  • Redefine Customer Engagement: A Framework for Incorporating Social Media #e2conf-2
  • Selling the Case for Accelerating Business Performance with Enterprise Collaboration and 2.0 Technologies #e2conf-3

Ich hab mich für Implementing Enterprise 2.0 entschieden.

Implementing Enterprise 2.0

Enterprise 2.0

Enterprise 2.0

Der Sprecher war nicht besonders aufregend und das Thema in seinen Grundzügen auch schon weitesten bekannt. So hat er die bekannten Probleme aufgezeigt: kulturelle Veränderungen nicht die Tools alleine machen Enterprise 2.0 möglich. Die Informationen müssen transparent zugänglich sein und ausgetauscht werden. Unternehmen müssen sich ihren Mitarbeitern, Partnern und Kunden öffnen. Als er begonnen hat SLATES zu erklären konnte ich mich nur mehr schwer konzentrieren… Dann kam FLATNESSES und das war dann doch neu und einleuchtend. http://sn.im/t142y. Außerdem behandelte er noch die Entscheidungsparameter für zukünftige Software und welche Effekte die Software Produktion beeinflussen werden. Dion Hinchcliffe konnte mich beim Vortrag nicht fesseln. Seine Blogeinträge schon eher. http://sn.im/t1462.

Am Nachmittag gab’s dann gleichzeitig:

  • Driving the Last 9 Yards of E20 - Innovation Management Workshop #e2conf-4
  • Insider’s Guide to Evaluating and Selecting Social Software #e2conf-5
  • Reality 2.0: Getting Started With Enterprise Social Networking #e2conf-6

Ich hab mich für Driving the Last 9 Yards of E20 entschieden, da ich als Produktmanager davon sicher am meisten profitieren kann.

Driving the Last 9 Yards of E20

Und das war eine gute Entscheidung. Der Carl Frappaolo ging gleich in die Vollen und hat alle von ihrem Nachmittagsschläfchen aufgeweckt. Diese Session hat dann auch den Namen Workshop verdient. Mittarbeiten war angesagt. Als er sagte “ihr müsst jetzt arbeiten” und “sei ein Kind die nächsten paar Stunden” hatte er mich endgültig. Carl hat sehr anschaulich einige Werkzeuge vorgestellt mit denn ein Innovationsprozess eingeführt werden kann. Diese sind an und für sich keine besondere Neuheit aber die Einteilung von Personen und Charaktertypen und wie man als Innovationsmanager damit umgehen kann und soll war sehr interessant. Explorer und Developer hat er unterschieden und die Charaktereigenschaften dürften allen die Produktmanagement machen bekannt sein, auch wenn man die Zuordnung noch nicht so vorgenommen hat. Am interessantesten waren die kleinen Spiele die er machte an Hand derer er ganz ausgezeichnet die Ideen darstellen konnte. Ich werde diese hier nicht vorstellen, aber wenn Du interessiert bist schreib mir ein E-Mail und ich lade Dich zu meinem Zusammenfassungsvortrag ein an dem wir das eine oder andere ausprobieren werden.

Ich bin schon gespannt auf die Vorträge morgen. Schöne Grüße aus dem warmen San Francisco.

Oct
15
2009
0

eGovernment ist tot – lang lebe Government 2.0?

Gentics Government 2.0 - Blogserie - Teil 1

Meile der Demokratie 08

We must use all available technologies and methods to open up the federal government, creating a new level of transparency to change the way business is conducted in Washington, and giving Americans the chance to participate in government deliberations and decision-making in ways that were not possible only a few years ago.

Barack Obamas Vision zum Thema Technologie und Government

Das WWW, Web 2.0 und Social Networking ist in den letzten 15 Jahren zum integralen Bestandteil des öffentlichen und privaten Lebens geworden.
Privatpersonen und Unternehmen sind in einem noch nie dagewesenen Ausmaß vernetzt und interagieren auf kreative Art und Weise online miteinander.

Zur selben Zeit sorgt die wachsende Komplexität der Gesellschaft in Kombination mit Einsparungsdruck der Verwaltung für neue Anforderungen die mit herkömmlichen Mitteln des herkömmlichen eGovernments nicht mehr zu erfüllen sind.
Verwaltungsbehörden und Regierungen müssen daher mit Government 2.0 aktiv alle Bereiche der Gesellschafts anregen sich mit Ideen und direkter Mitwirkung in den Verwaltungsprozess einzubringen.

Unter „Government 2.0“ wird der umfassende Sammelbegriff für die Nutzung der Vorteile der Vernetzungs- und Integrations-Fähigkeiten des Web 2.0 im Bereich der Verwaltung verstanden.

In Amerika und Australien befassen sich offizielle Regierungs-Taskforces seit einiger Zeit mit organisatorischen und technischen Möglichkeiten von Government 2.0. Einige davon abgeleitete Projekte werden mit großem Erfolg auf Gemeinde bis hin zu Bundesebene bereits eingesetzt.

In Österreich laufen bereits erste Überlegungen zu diesem Thema, wie auch Vorträge und intensive Diskussionen im Rahmen das heurigen Forum Alpbachs bewiesen haben, wo Gentics durch seinen CEO und Government-Experten Mag. Alexander Szlezak vertreten war.

Government 2.0 braucht keine Gurus

Auf dem Weg zum Einsatz von Government 2.0 brauchen Behörden und Regierungen keine selbsternannten Gurus. Was sie brauchen ist eine kompetente und seriöse Begleitung und Beratung durch Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft. Einer mit entsprechenden Erfahrungen und den notwendigen Werkzeugen wie Gentics ist ein perfekter Partner.

So hat Gentics als einer der Pioniere auf diesem Gebiet bei dem österreichischen Government 2.0 Pilotprojekt jugend2help.gv.at aktiv mitgearbeitet.

Dort brachte Gentics nicht nur seine langjährige E-Government Erfahrung sondern auch die Umsetzungskompetenz von unzähligen Enterprise 2.0 Projekten ein. Unter Enterprise 2.0 wird dabei der Einsatz von Web 2.0 Prinzipien in Unternehmen verstanden. Diese Enterprise 2.0 Projekte wurden auf Basis von Gentics Lösungen erfolgreich umgesetzt.

Gentics Government 2.0 - Blogserie

Das ist das erste Blogpost im Rahmen unserer geplanten Government 2.0 Blogserie. In regelmässigen Abständen werden wir uns hier mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wie sollen Verwaltungen und Regierungen mit Government 2.0 umgehen?
  • Wie wird der Bürger vom passiven Konsumenten zum aktiven Teilnehmer?
  • Ist Government 2.0 nur der Einsatz von Facebook, youtube oder mehr?
  • Welche Technologien können Government 2.0 unterstützen?
  • Wie ist der Umgang mit sensiblen Informationen im Government 2.0?
Sep
21
2009
1

Forum Alpbach - Business, Networking & Party für Europa

Guten Tag,

Forum Alpbach? Was passiert dort bloß? Ein organisierter Almauftrieb für Politiker, Wisschaftler und Manager mit exklusiver Berichterstattung im ORF? Fragen über Fragen …

In meiner Mission “Networken” und als Obmann des Austrian Leadership Networks machte ich mich heuer  auf das legendäre Forum im “schönsten Alpendorf” Österreichs kennenzulernen.

Alpbach ist, nun ja, vielseitig: grüne Hänge und die schroffen Zillertaler Alpen, Alpinbaustil in Reinkultur, ein Kongresszentrum und jede Menge Konfrenzhotels und Bars in einem. Kurzum, ein Ort in den Bergern mit heiler Natur der doch mit dem gehobenen Firmenwagen besucht werden kann.

1945 lud Otto Molden, ein österreischischer Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle nach Alpbach ein, um dort über die Zukunft von Wissenschaft, Kunst, Politik und Wirtschafts nachzudenken. In den Jahren seither hat sich das im August und September stattfindende Forum Alpbach zu einem Treffpunkt der Europäischen Wissenschafts, Wirtschafts- und Politikelite und scharenweise Stipendiaten aus aller Herren Länder.

Über 1000 Besucher und Vortragende nehmen an den “Gesprächen” teil. Wissenschaft, Politik, Finanz, Wirtschaft und Gesundheit sind die Schwerpunktthemen, die jeweils an 3 Tagen in Paneldiskussionen und Arbeitsgruppen diskutiert werden.

Dabei geben illustre Vortragende aus den verschiedensten Sparten mit Ihren Vorträgen Impulse für die dann folgenden Diskussionen die wiederrum zusammengefasst auf der Website abgerufen werden können.

In der Politik gaben sich Bank Ki Moon, Marty Ahtisari, Josef Pröll, Werner Faymann,  Michael Spindelegger und Viviane Redding die Klinke hautnah mit dem Publikum in die Hand, wobei für mich Marty Ahtisari, der ehemalige finnische Ministerpräsident und Vermittler in der Kosovo Krise und in Namibia mit seinen Ausführungen zu Konflikten und Mediation besonders hervorstach.

Es war jedoch auffallend, u.a. auch in der Blogo- und Twitterspäre, dass große Unzufriedenheit mit der Politik und ihrer Zielfindungs- und Lösungskompetenz bestand. Viele vermissten klare Aussagen und Ziele sowie Antworten auf die drängenden Fragen der Pensions- und Gesundheitsreform und der Verwaltungsvereinfachung.

Bei den Technologiegesprächen war unter anderem die Verwaltung diesmal durch eine von BRZ und AIT am 28. August gegebene Session vertreten. Besonders interessant fand ich die Beiträge von Andrea di Maio, einem Gartner Analysten der aufzeigte, dass die Verwaltung in sozialen Netzwerken wie Facebook präsent sein muss, und zwar durch ihre Mitarbeiter um die jungen Zielgruppen noch zu erreichen. Horst Westerfeld zeichnete sich u.a. durch eine fundierte Analyse des Finanzausgleichs in Deutschland und die dort sichtbar werdenden Einsparungspotentiale aus.

In der Wirtschaftswelt und bei den Bankengesprächen drehte sich alles ums liebe Geld und das “Networking”. Für mich war es faszinierend, wie Alpbach zum Mittelpunkt Österreichs und Europas wurde. Abendessen, mit Leuten, die sonst nur schwer greifbar sind, waren ein Kinderspiel und machten das Networking zur reinen Freude.

Besonders hervorheben möchte ich dabei die Session “Politik und Wirtschaft - kann das Vertrauen im Unterschied wachsen” die von Matthias Strolz von Promitto gehostet wurde. Im Gegensatz zu sonstigen Paneldiskussionen wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Systemen vertreten durch Christoph Chorherr und Gabriele Heinisch-Hosek sowie Christian Drexler und einer Unternehmerin aus OÖ im Rahmen eines systemischen Aufstellung mit Publikumsbeteiligung herausgearbeitet. Eine stürmische und produktive Erfahrung.

Für Gentics bekannte Namen wie Damian und Alexandra Izdebska von Ditech, Hr. Moser GF des Austria Wirtschaftsservice, Markus Beyrer GS der Industriellenvereinigung, Georg Karabaczek, Werner Wutscher Vorstand der Rewe Austria, Mariuz Demner von Demner Merlicek und Bergmann, Daniela Bichler vom Wirtschaftsbund, Wolfram Krendlesberger, Matthias Kandler von Create Connections, Lucia Ucsnik & Theresa Philippi von Arge Elga sowie Rudolf Mittendorfer waren ebenfalls dabei.

Wie die Berge gehören auch Empfänge und Abendveranstaltungen zu Alpbach. 2 Hauptlocations sind der Börglerhof, in den u.a. die Nationalbank und T-Mobile Empfänge für hunderte Kongressteilnehmer geben, sowie das Gasthaus Jakober, in dem kleine aber fine Empfänge stattfinden. Dutzende öffentliche, halböffentliche und geschlossene Gesellschaften finden von Früh bis spät statt.  Das heisst aufbleiben bis in der Früh und Aufstehen sehr früh für die ersten Empfänge.

Networking findet in einem äusserst entspannten Rahmen statt, womit sich Gelegenheiten für Kontakte ergeben wo sonst wenig Zeit oder bloß oberflächliche Gespräche im Wege stehen. Insgesamt also eine wichtige Woche.

lg,

Alexander Szlezak

Written by klaus in: Company | Tags: ,
Sep
04
2009
0

Erfolgreiche Kommunikation im Web 2.0

conect bietet einen neuen Workshop am 14. September 2009 an - von Public Relations zu Online Relations zu People Relations.

In diesem Workshop werden die wichtigsten Grundlagen zu folgenden Themen beantwortet:

  • Die Rolle der PR in crossmedialen Kampagnen
  • PR Instrumente und Methoden (von klassisch bis alternativ)
  • PR Trends 2010
  • Social Media (Blogs, Foren, Communities)
  • Online Press Release, Newsrooms und
  • Audio PR
  • Search Engine Optimization (SEO)
  • RSS Feed and Google News Alert
  • Guerilla & Viral
  • 3 Dinge, die ein PR-Profi vergessen muss – Spin – Spam-Control
  • Effizienz und Evaluierung von PR-Aktivitäten

Der kostenpflichtige Workshop wird von Doris Spiegl, Bakk. phil, Head of Marketing Communications, Martrix – Agentur für Neue Kommunikation referiert.

Registrierung auf der conect Website (www.conect.at).

mfg kms

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