GENTICS News
Gentics durch internationale Konferenzen bestätigt
Der Weg von Gentics wird durch Findings zweier internationale Konferenzen in Wien am 9. und 10. Februar bestätigt.
Die Ergebnisse der internationalen Konferenzen "Trust in the net" und "e-Government for all Europeans" am 9. und 10. Februar in Wien bestätigen Gentics® in seinen Visionen und Strategien für Content Management und Portale.
Haymo Meran, CDO von Gentics®, war vor Ort und fasst Ergebnisse der Konferenzen hier zusammen.
Konferenz "Trust in the Net"
» Agenda
Der erste Tag beschäftigte sich mit dem Vertrauen der Benutzer in die Internettechnologien. Dabei wurden am Vormittag in den Vorträgen die Situation aus Sicht der Politiker und Vertretern der Wirtschaft dargestellt und am Nachmittag in moderierten Diskussionen mit dem Publikum konkrete Probleme mit idealen Vorstellungen erörtert.
Mr. Rt Hon Alun Michael (UK, Minister of State for Industry and the Regions) weist, darauf hin, dass Vertrauen gleich Erfahrung ist und eine schlechte Erfahrung größere Auswirkungen hat als eine positive. Weiters habe eine Studie in den UK ergeben, dass 40% der Befragten WAI konforme Websites bevorzugen, da der Inhalt dieser Seiten vermutlich besser aufgenommen werden kann.
Internet wie Autofahren
Das Vertrauen in das Internet wurde von Willem Jonker (Sector Head Digital Lifestyle Technology, Philips) sehr treffend mit dem Vertrauen in das Autofahren verglichen. Dies sei gegeben, da Infrastruktur, Autos, Führerschein, Versicherungen und Gesetze dieser Aktivität ausgereift und sicher seien.
Forderung nach Rahmenbedingungen
Diesselbe Sicherheit oder Verfügbarkeit für Internetaktivitäten sei noch nicht gegeben. Die Forderung der Wirtschaft verstärkt politische Rahmenbedingungen zu schaffen, war eine der wichtigsten. Dabei sind sich Wirtschaft und Politik einig darüber, dass die Definition von vielen Bereichen nicht klar getroffen werden kann.
Dennoch müssen Initiativen und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Bekämpfung von Internetkriminalität geschaffen werden.
Konferenz "e-Government for all Europeans"
» Agenda
Der zweite Tag stand im Zeichen der Reorganisation der IT Landschaft und Architektur im öffentlichen Bereich. Dabei stand die Identitätsprüfung im Vordergrund aller Betrachtungen.
Zwei Keys für E-Government
Igor Hansen (e-Ja, Polen) hat in diesem Zusammenhang eine interessante Betrachtung zur Speicherung und den Zugriff auf persönliche Daten vorgestellt, wie er in Polen bereits realisiert wurde. Daten sollten, laut Hansen, in eigenen berechtigten Rechenzentren (ähnlich Banken) gespeichert werden.
Mit einem persönlichem Key (z.B. Personalausweis) und einem Key eines Polizisten könnte eine Privatperson dem Polizisten erlauben die eigenen Daten (Führerschein, Fahrzeupapiere,...) einzusehen.
Das Prinzip zweier Keys könnte auch für Ärzte und andere öffentliche Einrichtungen angewendet werden, wobei für die Einsicht eigener
Daten die Privatperson zustimmen muss.
Wichtigkeit offener Standards
Eduardo Gutentag (Technology Director, SUN Microsystems) betonte wie wichtig offene Standards und deren Einhaltung bei der Realisierung einer moderenen IT Infrastruktur seien.
Als Chair von OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) hat er in seinem Vortrag auch die Definition eines "Offenen Standard" erläutert. Dabei sind unter anderem eine ausreichende Dokumentation und Verbreitung besonders hervorzuheben.
Zusammenfassung
- Vivian Reding, die für die Informationsgesellschaft zuständige EU-Kommissarin,
- Staatssekretär Franz Morak
- Dr. Arthur Winter, Präsident des Zentrums für sichere Informationstechnologie Austria und
- Prof. Dr. Reinhard Posch, Chief Information Officer des Bundes
fordern rasche Umsetzung europaweiter e-Government Services - Internet muss für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein.
Dafür muss das Erstellen von Europäischen Normen (CEN) und gesetzlichen Verankerung von wichtigen Parametern sowie die Forschung in diesem Bereich forciert werden.
Die Wirtschaft kann aus den Erfahrung der öffentlichen Einrichungen profitieren und muss nicht selbstständig viel Geld aufwenden um guten Lösungen in vielen Bereichen der IT zu betreiben. Bleibt nur zu hoffen , dass den guten Ansätzen und Worten auch entsprechenden Taten folgen und die Termine aus der » i2010 auch eingehalten werden.
Gentics® als führender österreichischer Hersteller von Content Management und Portallösungen als kompetenter Partner im e-Government-Bereich sieht sich dadurch in seiner Strategie- und Forschungsrichtung bestätigt.
Offenheit, Plattformunabhängigkeit und die Unterstützung der leichten Zugänglichkeit von webbasierenden Plattformen für alle Benutzer, sind Prämissen die bei der Entwicklung von Gentics Lösungen neben Zuverlässigkeit und hohen Funktionsumfang an erster Stelle stehen.
Zoom